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Lichtfarbe

Lichtlexikon: Begriffe aus der Lichttechnik einfach erklärt

Die Lichtfarbe bezieht sich auf den visuellen Eindruck, den das menschliche Auge vom Licht erhält. Licht kann in verschiedenen Farben erscheinen, abhängig von seiner Farbtemperatur, der Art des Leuchtmittels und der spektralen Zusammensetzung des Lichts.

Die Spektralzusammensetzung des Lichts bezieht sich darauf, welche Farben im Lichtspektrum vorhanden sind und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Zum Beispiel kann weißes Licht aus allen Farben des Spektrums bestehen oder nur aus einem Teil davon, was dazu führen kann, dass es einen bläulichen oder rötlichen Farbstich hat.

Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin gemessen und gibt an, ob das Licht eher warm oder kühl wirkt.

  • Eine höhere Kelvin-Zahl bedeutet, dass das Licht eine kühlere, bläulichere Farbe hat.
  • Eine niedrigere Kelvin-Zahl bedeutet, dass das Licht eine wärmere, gelblichere Farbe hat.

Die Atmosphäre und Stimmung in einem Raum wird maßgeblich von der Farbtemperatur beeinflusst. Warmes Licht schafft eine behagliche und entspannte Atmosphäre, während kühles Licht eher anregend und aktivierend wirkt.

In der Regel werden folgende Lichtfarben verwendet:

  • Warmweißes Licht: Mit einer Lichtfarbe von ca. 2.700 K bis 3.300 K (gelblich bis rötlich) wird es häufig in Wohnräumen, Restaurants und Hotels eingesetzt, um eine behagliche und entspannte Atmosphäre zu schaffen.
  • Neutralweißes Licht: Mit einer Lichtfarbe von ca. 3.300 K bis 5.300 K und einem neutralen, weißen Erscheinungsbild wird es häufig in Büros, Schulen und Einzelhandelsgeschäften eingesetzt, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu kreieren.
  • Tageslichtweißes Licht: Wie der Name bereits sagt, entspricht diese Lichtfarbe dem natürlichen Tageslicht zur Mittagszeit. Mit einer Farbtemperatur von über 5.300 Kelvin erscheint es bläulich-weiß. Es wird häufig in Fabriken, Lagerhallen und in der Industrie eingesetzt, um eine helle und aktive Atmosphäre zu schaffen.
Lichtfarbe Skala

Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Lichtfarbe

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der am häufigsten gestellten Fragen unserer Kunden zum Thema Lichtfarbe. Sollten Sie eine Frage haben, die hier nicht aufgeführt ist, können Sie uns diese gerne über unser Kontaktformular zukommen lassen.

Die Farbtemperatur des Lichts wird in Kelvin gemessen und gibt an, ob das Licht eher warm oder kühl aussieht. Eine höhere Kelvin-Zahl steht für eine kühlere, bläulichere Lichtfarbe, eine niedrigere Kelvin-Zahl für eine wärmere, gelblichere Farbe.

Warmweißes Licht hat eine niedrigere Farbtemperatur und erscheint gelblicher, kaltweißes Licht hat eine höhere Farbtemperatur und erscheint bläulicher.

Die Lichtfarbe kann die Stimmung und Atmosphäre eines Raumes beeinflussen. Zum Beispiel sorgt warmweißes Licht für eine gemütlichere Atmosphäre, während kaltweißes Licht besser für Arbeitsbereiche (zum Beispiel in der Küche, im Arbeitszimmer etc.) geeignet ist.

Das Farbspektrum des Lichts kann sich auf die biologischen Rhythmen des Körpers auswirken und die Ausschüttung von Hormonen wie Melatonin beeinflussen. Warmes Licht mit einer niedrigeren Farbtemperatur fördert den Schlaf, während kühles Licht mit einer höheren Farbtemperatur das Wachsein unterstützt.

Die Lichtfarbe kann durch den Einsatz verschiedener Lampen oder durch Farbfilter verändert werden. Einige LED-Lampen, sogenannte „Dim to Warm Lampen“, bieten auch die Möglichkeit, die Farbtemperatur durch Umschalten zwischen verschiedenen Einstellungen zu verändern.

Gelb-rötliches Licht macht müde, während bläuliches Licht anregend wirkt.

Warmes Licht wie Gelb, Orange und sanftes Rot wirkt im Allgemeinen beruhigend. Auch kühles Licht wie Blau und Grün kann entspannend wirken. Aber: Die individuelle Wirkung von Lichtfarben auf die Stimmungslage und das Ruheempfinden ist unterschiedlich und kann von Mensch zu Mensch verschieden sein.

Stechmücken werden von verschiedenen Lichtfarben unterschiedlich angezogen. Im Allgemeinen fühlen sie sich von kaltem und hellem Licht angezogen, insbesondere von blauem und ultraviolettem Licht. Von warmem und gelbem Licht werden Mücken weniger angezogen. Daher können gelbe oder warmweiße Lichtquellen dazu beitragen, die Anziehungskraft von Stechmücken zu verringern.

Für die Allgemeinbeleuchtung im Bad empfiehlt sich eine Lichtfarbe von 4.000 Kelvin (kaltweißes Licht) und eine hohe Farbwiedergabe ab 80 Ra. Zum Wachwerden ist diese Lichtfarbe bestens geeignet. Für ein gemütliches und stimmungsvolles Ambiente empfiehlt sich warmes Licht (ca. 2.700-3.000 Kelvin).

Eine Lichtfarbe von 4000 K bedeutet, dass diese vom menschlichen Auge als neutralweiß wahrgenommen wird und weder ein gelber noch ein blauer Anteil im Licht zu erkennen ist.

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